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Was ist ein Niederdrucksystem und wie funktioniert es?

Brauche ich eine Niederdruck-Lösung? und wie funktioniert ein Niederdrucksystem genau?

„Niederdruck“ steht für ein „offenes druckloses Warmwasseraufbereitungssystem„.

Sie benötigen eine Niederdruckarmatur, wenn Sie nur ein Eckventil mit Kaltwasseranschluß unter Ihrer Spüle bzw. unter Ihrem Waschtisch oder Handwaschbecken im Gäste-WC haben – also der Zugriff auf das warme Wasser NICHT aus der zentralen Warmwasserversorgung möglich ist. Niederdrucksysteme erzeugen nur bei Bedarf das warme Wasser direkt in der Nähe der Armatur in einem Niederdruckspeicher.

Um nun neben dem Kaltwasser auch Warmwasser zum spülen und waschen zu erhalten, benötigen Sie einen offenen drucklosen Warmwasseraufbereiter (Boiler, Untertischgerät). Das Wasser fließt vom vorhandenen Kaltwasseranschluß in die Niederdruckarmatur wo es aber vom Ventil abgesperrt wird. Durch das öffnen des Ventils mit dem integrierten Durchflußbegrenzer, fließt das kalte Wasser in den Boiler / Tank des Untertischgerätes und drückt damit das warme Wasser – welches gemäß der voreingestellten Temperatur aufgeheizt wurde – in Richtung Entnahmestelle. Das Untertischgerät ist also ein Zwischenspeicher in dem das Wasser nach Vorgabetemperatur aufgewärmt und für die Entnahme zwischengespeichert wird. Durch das Zwischenschalten der Armatur beim Befüllvorgang verliert der Wasserdruck seitens des Kaltwasseranschlusses an Kraft und Druck – daher wird im Gesamtsystem mit nur einem „niedrigen Druck“ gearbeitet = Niederdruck.

Bei 5 Liter Boilern / Untertischgeräten darf die Auslaufleistung an der Niederdruckarmatur am Spültisch oder am Waschtisch 5l/min nicht übersteigen. Regulieren können Sie dieses u.a. auch über die Drosselung der Wassermenge am Eckventil.

 



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